(01.02.2007)
Leonie-Sophie kam mit ihrem Bruder
am 16.07.2004 um 06.32Uhr in Erlangen zur Welt.
Sie wog bei der Geburt
520gr und war 29cm groß.
Sie war zwar die kleinere und leichtere aber vom Kreislauf her
war sie stabiler als Julian.
Bei ihr wurde nach ungefähr 3-4 Tagen festgestellt
das sie ebenfals eine Hirnblutung hat die aber nicht so stark ist.
Noch nicht.
Die erst Woche verlief fast "normal".
Sie nahm an Gewicht zu wurde aber irgendwie bläulich von der Haut her.
Erst dachte man das liegt am Wasser das sie eingelagert hat.
Irrtum.
Nach der ersten Woche wollten wir nur glauben das es immer Bergauf
geht aber dem war nicht so.
Es kam ein Anruf aus der Klinik wir möchten doch bitte sofort kommen.
Zitternd und mit tausend Gedanken im Kopf fuhren wir nach Erlangen.
Auf Station angekommen bat man uns gleich ins Besprechungszimmer.
Leonie-Sophies Zustand sei sehr kritisch es kann sein
das sie heute oder morgen stirbt.
Wir waren unfähig zu reagieren.
Nachdem wir unsere Kleine besucht hatten
fuhren wir schweren Herzen nach Hause.
Am nächsten Morgen in der Klinik erfuhren wir das es ihr wieder besser ging.
Schock laß nach.
Die nächsten Tage waren dann wie ne Fahrt auf der Achterbahn.
Dann kam die Talfahrt.
Sie lagerte wieder Wasser ein und der Bauch wurde auch dicker
und inzwischen setzte sie auch fast keinen Stuhl mehr ab.
Also wurde Ultraschall vom Bauch gemacht
und um ganz sicher zu gehn wurde geröngt mit Kontrastmittel.
Ergebnis war ein Loch im Darm.
Die OP erfolgte noch am selben Abend.
Um ca 22 Uhr kam der Anruf.
OP ist gut verlaufen.
Nach zwei Tagen Pause mußte ihr auch die Rickham-Kapsel gelegt werden.
Auch diese OP verlief gut.
Dann wurde der Bauch wieder dicker.
Also noch eine OP.
Nach dieser zweiten OP hatte sie dann 5 künstliche Darmausgänge
und für uns war das Ende der Therapie erreicht.
Die Ärtzte ließen uns diese Entscheidung treffen.
Es war nicht leicht Stop zu sagen aber wir wissen
das es die richtige Entscheidung war.
Leonie-Sophie kämpfte noch 3 Tage dann schlief
sie friedlich in meinen Armen ein.
Anschließend kam eine Schwester,
sie wurde gewaschen und von den Kabeln befreit.
Sie bekam einen weißen Body an und wurde in ein rosa Handtuch gewickelt.
Wir brachten sie dann in den Ruheraum und nahmen nochmal Abschied.
Die Beerdigung fand dann eine Woch später statt.
Seit ungfähr Ende Mai ist auch der Grabstein fertig und montiert.
Wir gehen regelmäßig zum Grab und nehmen auch ab und zu Julian mit.
Er soll wissen das er eine Schwester hatte.
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Der Wandbehang wurde am 01.02.2007 von mir (tanni) genäht.
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"Hallo Tanni,
letzte Woche Freitag ist der Postbote mit einem gelben Paket vor unserer Haustür gestanden.
Was soll ich sagen, wir (unsere Familie und Freunde) haben schon etwas warten müssen
(was wir gern getan haben) und dann war es soweit.
Julians Quilt und Leonie Sophies Wandbild sind da.
Ich war soooo aufgeregt und gespannt das ich das Paket noch im Treppenhaus geöffnet hab.
Mir haben so die Hände gezittert schlimmer als auf dem Standesamt.
Ich kanns immer noch nicht richtig in Worte fassen.
Ich war am heulen vor lauter Freude und Dankbarkeit das es dich
und so viele liebe Stickerinnen und Sticker
(auf Julians Quilt ist ein Quadrat von Stefan)
gibt die fremden Kindern und deren Eltern eine soooooooooo Große Freude machen.
DANKE
Ich werd in nächster Zeit mal ein paar Bilder von Julian mit seiner Decke machen und sie dir dann per Email schicken.
Liebe Grüße und eine ganz lange herzliche Umarmung senden
Christina, Peter und Julian"