Lea

LEAS QUILT IST FERTIG!!!


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(12.10.2006)

Das ist die Seite für Lea

Leas Geschichte:

Als ich ca. vor 5 Jahen erfuhr, daß ich wieder schwanger bin, war es zu erst ein Schock.
Nur langsam gewöhnte ich mich an den Gedanken, daß ich nach 10 Jahren nochmal Nachwuchs bekommen sollte.
Nachdem ich mich beruhigt hatte, kam aber auch gleich das nächste Erwachen:
Es sollten Zwillinge werden.
Damit hatte ich ganz schön zu kämpfen.
Aber nicht genug mit den Hiobsbotschaften.
In der 20. SSW dann die Gewißheit, was ein Arzt schon vorher vermutete:
Eins meiner beiden Babys wird schwerstbehindert zur Welt kommen.
Ich wurde unsicher, dachte sogar einen Moment an Abtreibung.
Aber nein, das konnte ich nicht.
Mein Mann und ich entschieden uns für beide Kinder und haben es bis heute niemals auch nur eine Minute bereut.

Lea kam mit einer Spina bifida, einem Hydrocephalus und einem vierfachen Herzfehler zur Welt.
Marie kam, außer einer kleinen Herzrhythmusstörung, gesund zur Welt.
Die ersten Monate waren die schlimmsten meines Lebens.
Die ständige Angst, ob Lea die vielen OP´s überstehen wird.
Nach den ersten 3 Monaten hatte Lea 6 OP´s gut überstanden.
Endlich kam sie nach Hause.
Sie entwickelte sich prächtig und wurde ein wahrer Sonnenschein.
Sie war immer am Lachen, wenn sie ins Zimmer kam, ging wahrlich die Sonne auf.
Marie wurde ihr dabei eine große Hilfe.
Sie merkt nun schon, trotz ihrer erst knapp 5 Jahren, wann Lea Hilfe braucht.
Die beiden lieben sich, sie kuscheln und sie zanken auch.

Heute ist es so, daß Lea alle 4 Stunden katheterisiert wird.
Nur die vielen Harnwegsinfekte machen uns noch zu schaffen.
Sie kann nicht laufen, aber wie wild krabbeln.
Vor 2 Jahren hat sie einen Rollstuhl bekommen.
Sie hat überhaupt keine Angst, fährt durch die Kurven, bremst plötzlich ab, daß mir fast die Luft wegbleibt.
Lea ist immer fröhlich und ausgeglichen, bis wir dann im Mai zur 10. OP mußten.
Es war schrecklich.
Die Angst stand ihr in den Augen.
Sie hatte schreckliche Schmerzen und nicht alles funktionierte so wie es sollte.
Es wurde eine 11. OP gemacht.
Und Lea überstand auch diese wieder gut.
Aber ihre Lächeln kam danach nicht mehr ganz zurück.
Sie hatte nach dem 5wöchigen Krankenhausaufenthalt große Angst.
Sie schlief nicht mehr allein, sie wollte nur noch in meiner Nähe sein.
In dieser Zeit suchte ich verzweifelt etwas, was sie wieder aufbaute.
Und ich fand etwas: Wir organisierten für Lea eine Reittherapie.
Es war toll.
Ich hatte meine Kleine lange nicht mehr so fröhlich gesehen.
Sie zitterte am ganzen Körper vor lauter Aufregung, wenn wir nur in die Nähe der Ställe kamen.
Auch Marie war ganz begeistert und durfte ab und zu auch reiten.

Nun, fast 4 Monate nach dem langen Krankenhausaufenthalt ist wieder ein klein wenig Ruhe in unserer Familie eingekehrt.
Lea kommt wieder super im Kindergarten klar und ist wieder froh.
Manchmal kommt Marie ein wenig zu kurz, aber wir versuchen, sie nicht zu vernachlässigen.

Trotz anderer familiärer Probleme ist die Beziehung zu meinem Mann noch stärker geworden.
Der ständige Kampf und die Angst um unsere Kleine hat uns fest aneinander geschweißt.
Man hat uns mal gefragt, wer uns immer wieder die Kraft gibt.
Das ist ganz einfach zu beantworten:
Ein Lachen unserer Kinder.
Es gibt nichts Schöneres.

Lea liebt Tiere, Katzen und Hunde vor allem Pferde.
Ihre Lieblingsfarbe ist rot.
Sie macht sich immer gerne hübsch nd sie träumt immer von einem wunderschönen Prinzessinnenkleid.
Auch Marie ist ein wahrer Tiernarr.

LEAS QUILT!

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Die Decke wurde am 12.10.2006 von mir (tanni) genäht.
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Für Marie macht sich dieses Kissen mit auf den Weg!

Dankeschön Ulli!

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"Hallo an Alle,

juhu unser Quilt ist angekommen. Wir haben voller Freude das Paket geöffnet. Und dann war ich sehr erstaunt. Es waren von fast allen Stickerinnen Briefe mit dabei. Beim Lesen bekam ich ganz viel Gänsehaut und dann sind die Tränen nur so gelaufen. Ich kann nicht glauben, daß uns "Fremde", die uns überhaupt nicht kennen, solche lieben Sachen schreiben. Uns Mut machen. Ich könnte gerade schon wieder heulen.

Ich danke Euch allen, im Namen meiner Kleinen und meines Mannes, und wünsche Euch allen alles Liebe und Gute.

Sabine"