YANNICKS QUILT IST FERTIG!!!

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(Dezember 2005)

Das ist die Seite für Yannick

Yannicks Geschichte:

Hallo ihr lieben,
mein Name ist Yannick und ich bin am 19.11.2002 in Saarlouis (Saarland) geboren.
Mein Papa ist am 12.12.1966 und meine Mama 13.05.1975 geboren.
Wir drei wohnen in Schmelz (Saarland).
So und jetzt zu mir, wie gesagt ich bin am 19.11.2002 (7 Wochen zu früh) auf die Welt gekommen.
Keiner von uns wusste dass ich mit einem Gendefekt auf die Welt kommen würde.
Das ganze nennt man Apert-Syndrom.

Das war ganz schön schlimm für meine Eltern als sie hörten, was ich habe.
Na ja und dann, glaubt es mir, ging's erst richtig los:

Ich kam am Anfang erst mal in so einen kleinen Kasten (ganz schön eng war es da).
Ich hatte gar keine Lust selbst zu Atmen und das Atmen übernahm dann so eine Maschine für mich.
Ja und ein paar Tage später haben die mich gezwungen selbst zu Atmen, das war ganz schön anstrengend.
Die gaben mir Coffein und ihr glaubt es nicht aber es ging dann viel leichter.
Und dann waren da noch meine Finger die waren alle zusammen gewachsen.
Das ging meinen Zehen nicht anders, die sind auch verwachsen.

Es ging dann ein wenig Berg auf mit mir, bis die Ärzte meinten ich hätte einen beidseitigen Leistenbruch und als ob ich es geahnt hätte, das war dann meine erste OP.
Ich blieb dann noch ein paar Tage und dann, o freu, durfte ich am 23.12.2002 nach Hause.
Das war ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk für uns.

Nach Weihnachten hatten sich Mama und Papa ein wenig schlau gemacht, was jetzt so alles auf mich zukommt.
Ich sag nur o je!

Wir fuhren dann das erste Mal nach München-Bogenhausen um mich da vorzustellen.
Da trafen wir einen ganz lieben Arzt (Dr. von Gernet), den ich dann noch öfter zu Gesicht bekam.

Als ich so 5-6 Monate alt war, fuhren wir wieder nach München ins Schwabinger Krankenhaus.
Da mussten sie, weil meine Schädelnähte schon verschlossen waren und mein Mittelgesicht etwas nach hinten ging, mich an meinem Kopf operieren.

Das ganze dauert so 10 Stunden und als ich fertig war, kam ich erstmal auf eine Intensivstation.
Ich hatte da so ein riesen Turban auf dem Kopf.
Und von Tag zu Tag schwoll mein Kopf ganz schön an.
Und überall hangen da Schläuche an mir rum.
Die ersten drei Tage hatten die mir etwas zum Schlafen gegeben und bekam sowieso nichts mit.

Als es mir nach einer Woche dann etwas besser ging, kam ich auf eine andere Station.
Da musste ich noch so 3 Wochen bleiben.
In den drei Wochen hat mir der Dr. von Gernet an so komischen Schrauben gedreht, die hinter meinen Ohren raus kamen.
Die waren für mein Mittelgesicht um es ein wenig nach vorne zu drücken.
Das ging alles ganz gut voran und wie gesagt so nach 4 Wochen Krankenhaus durfte ich mal wieder nach Hause.
Juhu!

Die Freude war aber nicht groß als wir hörten, dass wir in zwei Wochen wieder kommen mussten.
Die hatten mir vorne an meiner Stirn zwei Platten angeschraubt, die halt wieder raus müssen.
Bei dieser OP haben die Ärzte diese zwei Platten entfernt und gleichzeitig meine kleinen Finger rechts und links getrennt.
Dabei haben sie mir Haut aus meiner Leiste nehmen müssen.

Nach zwei Wochen durfte ich wieder nach Hause und meine Eltern haben mir dann täglich den Verband gewechselt, denn ich konnte keinen Arzt mehr sehen und vertraute nur noch Papa und Mama.

Vier Wochen später musste ich schon wieder nach München.
Da kamen diese Metall Dinger raus, die mich mittlerweile schon ganz schön gestört haben.
In dieser OP hat dann der Dr. mir noch meine Zeigefinger und Daumen getrennt und schon wieder haben die sich Haut von meiner Hüfte geklaut.

Und nach 14 Tagen Aufenthalt durfte wir wieder nach Hause.
Papa und Mama waren ja auch immer bei mir.

Da war ich dann erst mal eine gute Zeit zu Hause, war echt toll.

Na ja und so ging es immer weiter.
Ich musste dann wieder nach München für mein Mittel und Ringfinger, die wurden ja auch noch getrennt.

Und bei meiner vorerst letzte OP am 29.11.04 wurden meine Daumen noch etwas länger gemacht.
Dabei hat der Doc mir Knochen aus meiner Hüfte entnommen und in meine Daumen eingesetzt.
Zwei Wochen später durften wir wieder nach Hause.
Die Daumen wurden von kleinen Stiften gehalten, die ich dann nach sechs Wochen, in der Klinik bei uns in Saarlouis entfernt bekommen habe.
Autsch!!

Wenn jetzt alles ohne Probleme verläuft, muss ich erst so ein halbes Jahr bevor ich in die Schule gehe nach München.
Da müssen die Ärzte schauen ob an meinem Kopf alles verschlossen ist.
Ich hoffe es doch sonst muss ich schon wieder in den OP um die Stelle zu schließen.

Ansonsten geht es mir sehr gut und ich halte Mama und Papa ganz schön auf trapp.
Mein Papa noch etwas mehr, da mein Papa bei uns den Erziehungsurlaub macht.
Der macht das echt nicht schlecht sag ich euch!

Was ich sonst so treibe?

Mmmmh!
Muss halt öfter zum Arzt und zur Krankengymnastik und bald werde ich noch mit einer Ergotherapie anfangen.
So ihr Lieben, ich glaube, ich habe euch so im Groben alles erzählt, was ich so die letzten zwei Jahre getrieben habe.

Ach so, ihr wollt ja noch wissen was ich gerne habe.

Also ich liebe Winnie Puh, Ernie und Bert, Bob der Baumeister und auf Autos bin ich ganz wild.
Meine Lieblingsfarben sind Rot und Blau.

Und wenn ihr noch eine Frage an mich habt,
schickt mir einfach eine Mail, mein Papa hilft mir dann sie zu beantworten ... :o) ...!

Außerdem könnt ihr hier noch meine Homepage besuchen:
Yannicks Homepage

Liebe Grüsse Yannick, Nicole und Andreas

YANNICKS QUILT!

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Die Decke wurde im Dezember 2005 von Dane genäht.
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Der Quilt ist angekommen.