Meine Tochter Sarah wurde am 25.Dezember 1994,
ca. 3 Wochen zu früh, per Kaiserschnitt geboren.
Sie war ein kleines zartes Mädchen und wog damals nur 2750g und war 47cm groß.
Nur einen Tag nach ihrer Geburt wurde sie wegen schwerer Gelbsucht in die Kinderklinik verlegt.
Gott sei Dank ging kurz bevor die Ärzte über einen Blutaustausch nachdachten
der Bilirubinwert, der die Gelbsucht beeinflusst,zurück.
Im Alter von sechs Wochen kam es bei Sarah zur ersten schlimmen
Erkrankung in ihrem jungen Leben.
Plötzlich fand ich sie ohne Atmung in ihrem Bettchen.
Durch schnelle Beatmung konnte ich mein kleines Baby wiederbeleben.
sie kam auch sofort in die Kinderklinik,
wo eine Bronchitis ohne Fieber und Husten festgestellt wurde.
Der plötzliche Atemstillstand war den Ärzten da noch ein Rätsel.
Doch mit drei Monaten war es das gleiche Problem.
Ich fand sie diesmal bereits bläulich, verkrampft und ohne Atmung in ihrer Wiege.
Diesmal dauerte es länger bis Sarah wieder bei Bewußtsein war.
Meine Mutter und ich brachten sie zur Kinderärztin
und diese schickte uns wieder in die Kinderklinik.
Dort wurden nach mehreren Untersuchungen
eine Krampfbereitschaft per EEG festgestellt.
Darauf hin verordneten die Ärzte meiner Tochter ein krampfhemmendes Medikament namens Luminal, welches sie eineinhalb Jahre nehmen musste.
Diese Arznei hemmte sie in ihrer ganzen Entwicklung, das heißt, sie entwickelte sich viel langsamer als andere Kinder in ihrem Alter.
Damit fingen Sarahs Probleme erst so richtig an.
Erst bekam sie Frühförderung bis zu ihrem vierten Lebensjahr,
anschließend Ergotherapie bis zu ihrer Einschulung.
Bereits nach dem üblichen Trotzalter von drei Jahren
wurde ihr Verhalten immer schwieriger:
Sarah war ein sehr zappeliges Kind und schrie sehr ausdauernd und laut,
wenn sie ihren Willen nicht bekam.
Als es mit fünf Jahren noch immer nicht besser wurde,
ging ich mit ihr zum Kinderpsychologen.
Dieser stellte nach vielen Tests einen frühkindlichen Hirnschaden,
der von den damaligen Atmenstillständen herkommen musste,
sowie ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) fest.
Nach einem Aufenthalt in der Unikinderklinik Erlangen
war auch der Entwicklungsrückstand abgeklärt.
Bei Sarah wurde dort nach einem Schlafentzugs-EEG
der Hirnschaden bestätigt, der schon in Bayreuth festgestellt wurde.
Bereits in der ersten Klasse zeigte sich,
dass Sarah in einer Klasse mit 35 Kindern heillos überfordert war.
Sie konnte sich nicht einordnen und hatte große Probleme mit der Lehrerin.
Auch mit dem Unterrichtsstoff hatte sie Schwierigkeiten.
Eine Fachlehrein aus der Sonderschulpädagogik empfahl mir dann die E-Schule,
in die Sarah bereits schon das vierte Schuljahr geht.
Im laufe der Jahre hat sich Sarah durch einer heilpädagogischen Tagesstätte
und dieser Schule gut entwickelt.
Sie ist mit der Zeit eine gute Schülerin geworden
und hat auch gelernt etwas besser mit ihrer Krankheit oder Behinderung umzugehen.
Sarah liebt Tiere sehr.
Wir habe auch einen kleinen Zwerghasen mit dem Namen Schnuck.
Dieser wohnt bei ihr schon seit 2 1/2 Jahen im Kinderzimmer.
Zu Sarahs Lieblingstieren gehören auch noch Pferde und Schnecken.
Sie ist mit ihrer Tagesstätte schon öfter zum Reiten gefahren.
Sie hat auch noch andere Hobbies wie Schwimmen, Skaten und Radfahren.
Ich bin alleinerziehend und selbst auch nicht mehr richtig gesund
und bin zu 30% behindert.
Bei mir wurde erst jetzt auch das ADS diagnostiziert,
das heißt also, dass ich das ADS an meine Tochter weitervererbt habe.
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Die Decke wurde im Juni von
Regina genäht.
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Die Decke muss angekommen sein!
Leider habe ich nie mehr etwas gehört!
:o(