Hallo,
ich heiße Patricia, bin 13 Jahre alt und wohne im Hunsrück.
Ich gehe in die 8. Klasse einer Realschule.
Meine Freundin Melanie ist die Nichte von Dane.
Anfang September 2004 stellten die Ärzte einen Tumor
an meiner Niere fest und ich wurde in die Uniklinik Mainz eingeliefert.
Nach mehreren Wochen Chemo,
bei der ich leider meine langen Haare verlor,
wurde die befallene Niere in einer 13-stündigen OP entfernt.
Die OP ist gut verlaufen und bis auf einen Bluterguss an der Wunde
und den Nachwirkungen der langen Narkose (Brennen der Füße)
habe ich alles gut verkraftet.
Ich bekomme aber weiterhin Bestrahlungen, um ganz sicher zu gehen, dass sich keine Krebszellen mehr bilden.
Ich darf aber zwischendurch immer wieder nach Hause,
wo meine Katze schon auf mich wartet.
In der Klinik vermisse ich sie sehr,
deswegen wünsche ich mir für meinen Quilt ganz viele Katzen.
Meine Lieblingsfarbe ist blau.
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Die Decke wurde am 18.07.2005 von
Dane genäht.
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Mit auf die Reise ging diese wundervolle Bobbl-Tasche,
die von Netti verschenkt wurde und von Erika mit Patricias Namen versehen wurde.
Vielen Dank euch beiden!
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Danes Worte:
"Diesen Brief muss ich natürlich sofort weiterleiten an Euch ;-)
mit einem dicken Dankeschön auch von mir an alle,
die in der Zeit, als es Pati sehr schlecht ging,
die Turbonadel rausholten und gaaaanz schnell stickten!
Zum Glück wurde dieser Quilt dann doch kein Notfallquilt.
Pati geht derzeit wieder stundenweise zur Schule, versucht,
das verlorene Schuljahr nachzuholen,
denn sie möchte natürlich gerne in der Klasse bleiben.
2 Chemos stehen noch aus, dann hat sie es geschafft!"
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Patricias Worte:
"An die Stickerinnen,
Vielen Dank für die Decke und für das Kissen.
Meine Familie und ich haben uns sehr über die Sachen und die Briefe gefreut.
Die Decke liegt jetzt immer auf meinem Bett
und das Kissen nehme ich jedes mal ins Krankenhaus mit.
Über die Tasche habe ich mich auch sehr gefreut und ich finde sie ganz toll.
Ich hätte nie gedacht,
dass ich irgendwann mal so viele Briefe von fremden Menschen bekommen würde!
Als meine Mutter meiner Tante einen Brief vorlesen wollte,
konnte sie es nicht zu Ende lesen, weil sie geweint hatte.
Sie war so von den Briefen gerührt, weil
sie einfach nicht glauben konnte, dass so viele fremde Menschen an mich denken.
Eure Pati."