Nathalie wurde am 16.8.1995 geboren.
Die Geburt musste eingeleitet werden.
Sie sah sehr abgemagert aus und meldete sich auch nie zum Essen.
Nach 3 Tagen machte sich dann der Arzt Sorgen und sie wurde per Sonde gefüttert,
gleich die ganze Portion, worauf Nathalie die Augen verdrehte
und sie per Helikopter vom Regionalkrankenhaus ins Unispital nach Lausanne
(französische Schweiz) transportiert wurde.
Dort wurde sie 2 Wochen lang sämtlichen Tests unterzogen und aufgepäppelt.
Lange waren wir nicht zuhause,
ca. 6 Wochen und wir mussten wieder zur Kontrolle nach Lausanne,
es stimmte etwas nicht mit dem Kopfumfang.
Der damalige Kinderarzt wollte uns nichts sagen,
mein Allgemeinmediziner, bei dem ich selbst in Behandlung war,
fragte mich, ob Nathalie einen Wasserkopf hätte.
Aha.
Also war ich gewappnet für das Unispital.
Nathalie musste dort eine Woche auf ihre OP warten.
Und danach noch 1 Woche zur Pflege
und wir durften sie wieder mit nachhause nehmen.
Nach 4 Wochen waren wir wieder im Krankenhaus,
weil sich um das Ventil herum ein Kissen gebildet hatte.
Das Ventil war verstopft.
So dachten wir, jetzt wird's wieder gut.
Mein damaliger Mann, meinte nur,
dass Nathalie mich nie zur Grossmutter machen würde,
sondern mit 20 immer noch in einer Ecke mit Duplo's spielen würde.
Im April 1996 habe ich mich von ihm getrennt.
Er hat nie mehr etwas von sich hören lassen.
Die Alimente kommen aber regelmässig.
An Weihnachten 95 waren wir bei meinen Eltern in der Nähe von Bern.
Nathalie bekam die Grippe wie wir alle.
Nur dass bei ihr das Fieber nicht runterging.
Schlussendlich wieder Krankenhaus, diesmal Unispital in Bern.
Die Ventilhalterung hatte versagt
und ausserdem wurde eine Hirnhautentzündung festgestellt.
2 Wochen lang wurde die Hirnflüssigkeit in ein Säckchen am Bett abgeleitet
und jeden Tag wurde ganz steril die Antibiotika direkt ins Hirn gespritzt.
Dann war die Flüssigkeit wieder dünn genug, um eine neues Ventil einzusetzen.
Nach einer weiteren Woche durften wir Nathalie wieder mit nachhause nehmen.
Meine Mutter und ich merkten schon nach 2 Tagen,
dass da etwas nicht stimmt und gingen zur Kontrolle.
Alles i.O. hiess es. Nach weiteren 2 Tagen erbrach sich Nathalie so heftig,
dass wir solange im Krankenhaus blieben,
bis die Ärzte wirklich alles durchgecheckt hatten.
Und siehe da, irgendwo war das Ventil leck.
Bei der OP stellte man dann ein Materialfehler des Schläuchchens fest.
Aber seit Februar 1996 haben wir keine Probleme mehr mit dem Shunt.
Dafür hatte Sie etliche Blasenentzündungen,
die nach einer Kur ebenfalls auskuriert waren.
1997 waren dann 2 Lungenentzündungen angesagt.
Anfang 1998 hatte sie einen so grossen Epianfall,
dass sie so schwer behindert war,
wie nach einem Schlaganfall, linksseitig gelähmt.
Vor diesem Anfall fing Nathalie bereits an, sich an Möbeln aufzustützen,
um die Knie durchzudrücken und aufzustehen.
Januar 1998 musste sie wieder anfangen, sich vorwärts zu rollen,
nach Monaten dann wieder aufzusitzen.
Sich aufziehen kann Nathalie bis heute nicht mehr,
weil die linke Hand immer noch nicht "zu ihr" gehört.
Februar 2001 hatte Nathalie noch eine Mastoditis:
Um 3Uhr morgens gings notfallmässig in den OP um die Eiterung im Knochen
hinter dem Ohr rauszuspülen.
Ursache war eine Mittelohrenentzündung.
Schon 1999 bekam Nathalie eine Liegeschale
wegen ihrer Wirbelsäulenverkrümmung.
Sie wurde immer schlimmer und sie bekam ein Korsett.
Herbst 2003 wollten die Ärzte bereits ein OP machen und wir,
vor allem mein jetziger Mann, wollte noch eine Zweitmeinung.
Zum Glück, Dr. Brunner in Basel ist ein Schatz
und wir können noch eine Weile mit dem Korsett weiterfahren.
Was sie mag:
Wasser, Baden, Ballspielen, im Stehbrett stehen,
Fahrrad fahren (natürlich nicht alleine, sie ist so kurzsichtig, grins).
Nathalie sieht am besten kräftige Farben, Kontraste, rosa steht ihr sehr gut.
Aber auch blau zu den blauen Augen.
Nathalie hat sich über ihre 2 Geschwister, Sarah und Michi, gefreut und lacht gerne, wenn sich die 2 streiten.
Herzliche Grüße
Monika
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Die Decke und das Kissen wurden im November 2005 von
Marion genäht.
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Außerdem machen sich noch diese Kissen mit auf den Weg!
Vielen Dank an Marion!
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Der Quilt ist angekommen.