Sticken für ein Kinderlächeln

Jonathan

Name: Jonathan

geboren am: 16.11.2004

Mama und Papa: Margot und Samuel

Jonathans Geschichte

Jetzt kann uns nur mehr Gott helfen.
Wie komme ich zu dieser Feststellung?

Ja ich habe schon viel erlebt.
Ich, Margot, 36 Jahre, stottere seit meinem 5 Lebensjahr.
Trotzdem habe ich das Gymnasium in Wien besucht, die Altenpflegeschule in Deutschland und bin seit 11 Jahren in der Schweiz verheiratet.
Mit Jesus habe ich schon seit meiner Kindheit eine Beziehung.

In unserer Ehe haben wir auch schon viel erlebt.
Samuel, fast 39 Jahre, hatte mit 3 Wochen eine Hirnhautentzündung. Als Folge davon hinkt er noch und schielt auf einem Auge. Möglicherweise hat auch diese Krankheit verursacht, dass uns mitgeteilt wurde, dass wir kein Kind bekommen werden.

Doch im März 2004 liess Samuel noch mal für sich beten.
Und im April war tatsächlich der Schwangerschaftstest positiv.

Doch nun ging es weiter.
Im 6. Schwangerschaftsmonat hiess es, dass Jonathan (unser Sohn) nicht im gewünschten Mass wächst.
Nun sollte ich nach Bern zum Gynägologen und dann auch im Inselspital entbinden.
Vermutungen wurden erstellt: Herzfehler, Down Syndrom…
Es wurde uns auch noch mal eine Fruchtwasserpuktion empfohlen, die wir nicht machen liessen.

In der 37. Schwangerschaftswoche am 16. November 2004 wurde Jonathan dann per Kaiserschnitt geholt, weil das Kind einen gestressten Eindruck machte.

3 Wochen war Jonathan dann noch in 2 Spitälern.
Aber es ging ihm gut.
Er atmete von Anfang an.
Nur Trinken an der Brust wollte er nicht.
Von den vorhergehenden Diagnosen trat nichts ein.

Nun dachten wir natürlich, dass wir ein kleines aber gesundes Kind hätten und waren sehr dankbar.

Doch als Jonathan ab dem 4. Monat wieder nicht viel wuchs, schickte uns der Kinderarzt diesmal nach Bern.
Nun wurde Jonathan über mehrere Monate (fast 1 Jahr) von Kopf bis Fuss untersucht.

Seit gestern wissen wir nun die Diagnose.
Es ist die Duchenne Muskeldystrophie.

Nun beginnt der Prozess mit dieser Diagnose zu leben.
Wir wollen nicht nach dem Warum fragen.
Wir wollen auch nicht verzweifeln.

Wir wollen Gott bitten, dass er uns die nötige Kraft gibt, aber uns auch immer wieder Freude in dem schwierigen Alltag gibt, der auf uns zugibt. Jonathan ist so ein zufriedener, fröhlicher Bub.
Und wir wollen vor allem bitten, dass Jonathan auch Gottes Kind werden darf.

November 2007:

Das führt uns zum jetzigen Leben mit Jonathan:
Wir freuen uns sehr über ihn.
Momentan braucht der Umgang mit ihm auch Nerven und Kraft, da er so richtig im Trotzalter ist.
Es fällt uns auch nicht immer leicht zum Beispiel beim Essen Grenzen zu setzen und ihn nicht zu verwöhnen.
Ob wir ihn unbewusst aufgrund seiner Behinderung verwöhnen oder ob es einfach unsere fehlende Konsequenz als Eltern ist, weiss ich nicht. Aber gerade in Erziehung dürfen ja alle Eltern immer wieder dazulernen und sich verändern.
Manchmal ist es auch nicht ganz leicht abzuschätzen, ob Jonathan nicht mehr laufen kann oder nicht mehr will.
Aber irgendwie finden wir immer den Mittelweg.

Beim Besuch beim Kinderarzt kommt man als Eltern auch leicht unter Druck, weil Jonathan in der gesamten Entwicklung etwas zurück ist, momentan auch sprachlich.
Und auch die Entscheidung, wo eine Therapie oder Förderung nötig ist und wo nicht, ist nicht ganz einfach.
Doch wir wollen vertrauen, dass uns Gott da auch immer wieder die nötige Weisheit in allen Entscheidungen gibt.
Und Jonathan macht Fortschritte und ist auch sehr vif im Nachmachen.
Auf jeden Fall macht es einem Jonathan leicht ihn gern zu haben, weil er ein sehr fröhlicher Bub ist.
Ich als Mutter hatte auch schon den Gedanken, dass es schön wäre, auch für Jonathan, noch ein 2.Kind zu haben.
Doch erstens sind unsere Chancen nicht gross überhaupt noch ein Kind zu bekommen (Jonathan ist schon ein Wunder) und dann besteht trotz Neumutation bei Jonathan 10% Vererbungsrisiko aufgrund eines möglichen Keimbahnmosaik bei mir als Mutter.
Und nicht zuletzt wollen wir ja Jonathan auch die nötige Zuwendung, Förderung und Pflege geben und das wird noch unsere Kraft als Eltern brauchen.
So wollen wir uns an Jonathan freuen und ihm auf andere Art den Kontakt zu anderen Kindern ermöglichen.
Und alle unsere Fragen und Gefühle in Tiefs, die sicher immer wieder mal kommen werden, wollen wir an Gott abgeben.

Motivwünsche:

Alles von Bob der Baumeister, Autos, Züge, Lastwagen, Flugzeug, Tiere
und christliche Motive:
Engel
Schafe
evtl. Ausschnitte aus der Bibel:
zum Beispiel: Hirte und Schaf, Jesus und die Kinder, Jesu Geburt….

Für Jonathan haben sich genug Sticker/innen gefunden. Dankeschön

Bisher sind folgende Motive vergeben:

  1. Engel
  2. Hirte mit Schaf
  3. Jesu geburt
  4. Logo
  5. dicke Biene
  6. Engel
  7. Motiv kommt noch
  8. Vers mit hand
  9. Arche
  10. Motiv kommt noch
  11. drei freunde
  12. Psalm 8 Vers 4 und 5

Die Quadrate für Jonathan:



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