Archiv: Juni 2009
Justin
Name: Justin
geboren am: 18.09.2002
Mama und Papa: Gerhard und Andrea
Geschwister: *Joel
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Justin´s Geschichte
Sieben Jahre lang versuchten wir alles, um unseren Traum von unserem Wunschkind näher zu kommen.
Inseminationen, 4 IVF Behandlungen u.s.w.
Nach der vierten Behandlung war ich endlich schwanger.
Die Schwangerschaft verlief ohne größere Probleme, bis in die 23 SSW,
plötzlich bekam ich starke Blutungen und musste ins Krankenhaus.
Die Diagnose der Ärzte war – Plazenta – Previa -.
Nach drei Wochen am 18.09.2002 kam unser Sohn Justin in der 26 SSW. mit 1139 Gramm, 33cm Größe per Kaiserschnitt auf die Welt.
Drei Tage kämpften die Ärzte um mein und Justins kleines Leben.
Als Justin fast über die kritischen 72 Stunden war, bekam er Gehirnblutungen vierten Grades auf der linken Seite und in der darauf folgenden Nacht noch einmal rechts.
Die Ärzte machten uns wenig Hoffnung, dass Justin diese starken Gehirnblutungen überhaupt überlebt.
Die niederschmetternde Diagnose lautete nur: ihr Sohn wird wahrscheinlich nie sprechen, laufen oder sitzen können.
In diesem Moment brach eine Welt für uns zusammen.
Nach 15 Wochen auf den verschiedenen Kinder und Intensivstationen und 2 OP’s kam Justin endlich nach Hause.
Wir konnten unser Glück gar nicht fassen.
Es bekann ein neuer Lebensabschnitt, der für uns alle nicht leicht war, denn Justin schlief fast keine Nacht.
Er hatte bis zum ersten Lebensjahr täglich mehrere Krampfanfälle und musste täglich mehrmals erbrechen.
An Justins erstem Geburtstag war ich bereits im zweiten Monat unerwartet schwanger mit unserem zweiten Sohn Joel.
In der 23 SSW. ausgelöst durch frühzeitige Wehen und einer starken Infektion kam ich ins Krankenhaus.
24 Stunden später habe ich Joel entbunden, die Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun, er starb in unseren Armen.
Das war für uns die schlimmste Zeit in unserem bisherigen Leben.
Mann stellt sich die frage: “Warum wir?”
Es tat so weh und keiner konnte uns auf all die Fragen eine Antwort geben.
Unser Kinderwunsch, war nun abgeschlossen.
Ich beschloss nun alle Kraft in Justins weitere Entwicklung zu stecken.
Wir förderten ihn mit Bowtech, Bobath, Schwimmen, Chinesische Heilkunst, Petö, Osteopathie, Delphin Therapie u.s.w.
Justin machte kleine Fortschritte, er fing an zu greifen die ersten Worte zu sprechen.
Mit drei Jahren folgten die nächsten OP’s bei Justin, Reflux, Hodenhochstand, Fimose, Shunt – Verlängerung und Polyphen.
Seit August 2005 besucht Justin den Integrativ Kindergarten in Altenstadt, wo er sich sehr wohl fühlt.
2006-2008 waren wir mit Justin in der Türkei zu einer Delphin- Therapie, die ihm sehr gut getan hat.
Weitere kleine Fortschritte zeigten sich im Anschluß an die Therapie und Justin entwickelte sich Stück für Stück im Rahmen seiner
Möglichkeiten weiter.
Im April 2008 wurde Justin in Aschau an der Hüfte operiert.
Wir hatten wieder einmal riesige Angst um unseren kleinen Mann,
aber alles verlief sehr gut.
Seit der OP versucht Justin mit Hilfe zu laufen, was jedoch sehr schwer ist, da er keine Kopfkontrolle hat und ihm seine starke Spastik oft im Weg steht.
Im April 2009 steht die zweite Hüft OP an und wir hoffen, das alles wieder so gut läuft wie vor einem Jahr.
Von der Schule wurde Justin für 2009 zurückgestellt.
Er wird 2010 in Friedberg oder Hirzenhain eingeschult.
Wer unseren Sohn kennt, weiss, er ist ein Kämpfer und ein sehr fröhliches aufgewecktes Kind.
Wo auch immer sein Weg hin geht, werden wir ihn mit Liebe und Dankbarkeit begleiten.
Er hat in den letzten Jahren so viel erreicht und uns gezeigt welch starken Willen er hat, dass wir dankbar sind von unserem besonderen Kind so viel zu lernen.
Sein Lachen jeden Tag, sagt mehr als tausend Worte und lässt einen auch aus so machen Tief wieder aufatmen.
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Justins Quilt ist angekommen!
“Hallo ihr Lieben,
vielen, vielen Dank für den wunderschönen Quilt !
Justin hat mit mir den Quilt ausgepackt und mit seinen eigenen Worten oh, uh seine Begeisterung zum Ausdruck gebracht.
Die vielen tollen Karten habe ich Justin vorgelesen und diese haben bei mir tränen der Rührung hervorgerufen.
Schade, dass ihr diese tollen Momente, wenn die Kinder eure liebevollen Geschenke auspacken, anfassen
und auf ihre ganz eigene Art und weise erleben, nicht dabei seid.
Seit Justin seinen Quilt hat, muss der immer mit ins Bett !
Ihr habt mit den Motiven , voll seinen Geschmack getroffen.
Auf diesem weg allen die bei der Organisation und Ausführung geholfen haben tausend dank.
Ich drücke euch und einen dicken Kuss von Justin für all eure unvergesslichen Geschenke.
Familie F.”
Florian H.
Name: Florian
geboren am: 14.12.05
Mama: Bianca
Geschwister: Luisa Marie (09.03.09)
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Florians Geschichte
Florian kam in der 31 SSW vermeintlich gesund auf die Welt.
Mit einem Gewicht von 1190g und 39 cm wollte er diese erobern.
In seiner 3. Lebenswoche bekam er Hirnblutungen, welche mit 6 Wochen zystisch geworden sind.
Mit 7 Monaten folgte seine schwere Epilepsie (West-Syndrom).
Florian ist am 14.12.08 3 Jahre geworden, er kann weder sitzen, laufen, stehen, krabbeln noch sprechen.
Er entwickelt sich aber weiter und ist hochmotiviert.
Sein Kampfgeist hat uns schon ein manches Mal zum Staunen gebracht.
Er ist ein glückliches, zufriedenes Kind und hat ein liebenswertes Wesen.
Er wickelt die Menschen mit seinem Charme um den Finger und schließt sich somit in ihre Herzen.
Am 9.3.09 kam nun unsere kleine Luisa Marie gesund auf die Welt.
Florian hat sie nach anfänglicher Skepsis sehr lieb.
Sie bereichert unser Aller Leben und ist genauso aufgeweckt wie ihr großer Bruder!
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Florians Quilt ist angekommen!
“Liebe Stickerrinnen, liebes Team!
Die Tage mit einem behinderten Kind sind nicht nur schwarz.
Sie können auch bunt sein, aber auch schwarz und weiß.
Je nach Laune.
Sie sind manchmal kalt, manchmal warm.
Je nach Laune.
Manchmal lachen wir, manchmal weinen wir.
Je nach Laune.
Wir genießen jeden Tag, weil er immer etwas Neuses mit sich bringt.
Florian ist in jeglicher Hinsicht stark gehandicapt.
Aber das schönste an ihm ist sein Lachen!
Wir haben mit Spannung und Neugier das Paket geöffnet und waren mehr als nur begeistert.
In der heutigen Zeit ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, daß andere Menschen etwas NUR aus Nächstenliebe “tun”.
Der Quilt wurde mit Liebe gestickt und genäht und dies strahlte er bis ins kleinste Detail aus!
Wir möchten uns ganz herzlichst bei allen Stickerinnen bedanken!
Auch die Überraschung für unsere kleine Luisa war groß.
Der Teddy wird sie nun viele Jahre begleiten und der Schal/Muff wird sie schön warm halten!:-)
Nochmal herzlichen Dank!
Ihre Familie H.”
Vicky
Name: Vicky
Mama: Gudrun
Geschwister:
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Vickys Geschichte
Vicky kam vor 16 Jahren mit 1 1/2 zu mir.
Ihre Mutter hatte im 5. Monat eine Infektion mit Lues und hat sich nicht behandeln lassen.
Ausbaden muß es nun dieses Kind.
Sie kann nicht sitzen, laufen, sprechen oder irgendetwas selbst.
Aber Vicky kann aus vollstem Herzen lachen, kuschelt gern und ist ein sehr freundlicher Mensch.
Sie hat unsere ganze Familie im Sturm erobert.
Unsere eigenen Kinder sind alle jünger als Vicky.
Dadurch wachsen sie mit dem Begriff Behinderung ganz anders auf als normale Kinder.
Vicky hat ihre eigene Art sich mit uns zu verständigen – über bestimmte Töne und Geräusche z.B. schnalzt sie mit der Zunge wenn es ihr gut geht.
Ach, ich lieb sie einfach so wie sie ist, ich möchte keinen Tag ohne sie erleben.
Es ist so schwer zu beschreiben – man muß es einfach leben.
Vicky ist zum Glück nicht sehr groß und schwer, das macht für mich die Pflege nicht so anstrengend.
Sie ist nur 1,35 und wiegt nur 25 kilo.
Aber für sie ist das so in Ordnung.
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Vickys Quilt ist angekommen!
“Liebe Marika,
es ist einfach unbeschreiblich was wir heute nach Ankunft des Paketes erleben durften.
Ich bin einfach nur sprachlos und dankbar.
Hier, wo wir leben gibt es nicht viele Menschen mit Verständnis für das was ich tue.
Aber ich freue mich das soviele nette Briefe im Paket waren. Es gab eine Unmenge von Tränen und staunende Gesichter meiner anderen Kinder.
Vicky hat ihre Decke sofort in ihr Bett bekommen, da sie ja nicht sehen kann muß sie sich erst an den neuen Geruch gewöhnen.
Ich bin so überwältigt das ich gar nicht mehr weiß was ich noch schreiben soll außer -vielen ,vielen Dank an alle die so etwas Tolles ermöglicht haben.
Ganz liebe Grüße
Gudrun mit Karsten und Vicky, Stefanie, Tobias, Hannah, Jonas, Marco und seit 8 Wochen bei uns, David mit dem Di-George Syndrom”
Lina Amelie
Name: Lina Amelie
geboren am: 22.12.2007
Mama und Papa: Rolanda und Jakob
Geschwister: Jan Matthias (14 J.), Julia (12 J.), Nathalie (4 J.)
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Lina Amelies Geschichte
Lina Amelie kam am 22.12.07 mit dem Down Syndrom auf die Welt.
Sie ist unser viertes Kind.
Sie gibt uns allen so viel Lebensfreude und Hoffnung.
Jeder Tag mit ihr ist ein Geschenk.
Im Alter von 5 1/2 Monaten mußte sie am offenem Herzen operiert werden.
Das Herz wurde Gott sei dank wieder richtig hergestellt.
Sie macht seitdem wunderbare Fortschritte.
Wir lieben sie.
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Lina Amelies Quilt ist angekommen!
“Hallo!
Vielen Dank an alle Lieben, die uns und den Kindern so viel Freude bereitet haben.
Der Quilt gefällt Lina sehr gut.
Die Motive sind wunderschön.
Die Geschwister haben und freuen sich immer noch über die tollen Sachen.
Wir haben uns auch über die liebe Post mit netten Wünschen gefreut.”
Tom W.
Name: Tom
geboren am: 10.02.2003
Mama und Papa: Michaela und Thomas
Geschwister: Lena (14 J.) und Anabel (10 J.)
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Toms Geschichte
Nach einer sehr schönen Schwangerschaft und eigentlich geplanter Geburt wurde Tom überraschend und ungeplant in der 36 SSW + 48 Minuten geboren.
Er war gesund und alles schien in Ordnung zu sein.
Doch mit 6 Wochen begann er sehr viel zu schreien und sich ständig zu übergeben.
Warum er sich übergab, konnte nie geklärt werden.
Ärzte haben sein auffälliges Verhalten nicht ernst genommen und wir als Eltern haben einige ‘Anzeichen’ nicht gesehen:
unser Kind schrie sehr viel und ließ sich nicht auf dem Arm beruhigen,
er schaute uns nicht an,
er reagierte nicht, wenn man seinen Namen rief,
er schien taub zu sein,
er spielte nicht mit Spielsachen, drehte z.B. nur die Räder an Spielzeugautos,
rutschte mit der Stirn an Scheiben entlang,
lief an Zäunen und Hecken entlang (immer wieder hin und her),
war teilweise sehr agressiv, verletzte sich auch selbst
und nahm keine Nahrung zu sich, ausser die Milchflasche.
Mit knapp drei Jahren kamen wir zur Frühförderstelle und da teilte man uns beim zweiten Termin mit, dass unser Tom ein autistisches Kind sei.
Es dauerte noch zwei weitere Jahre, bis wir eine entgültige Diagnose hatten: frühkindlicher Autismus.
Durch die Förderung in den letzten zwei Jahren (4 Termine in der Woche) hat Tom sich sehr gut entwickelt.
Es steht die Testung aus, ob eine geistige Behinderung vorliegt.
Wir sind sehr glücklich mit unserem Tom.
Er ist ein tolles und aussergewöhnliches Kind, dass uns sehr viel Freude bereitet.
Das Einzige, was uns immer noch sehr traurig macht, ist, dass unser Kind noch nie gesagt hat, dass es uns lieb hat.
Mehr zu lesen gibt es auf der Familien-Hompage:
www.winkels-five.homepage.t-online.de
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Motivwünsche:
Tom mag Windräder, Ampeln, Ventilatoren, Schranken, Andreaskreuz, den Eiffelturm, Caillou und Janosch (eigentlich nur eine CD von Janosch).
Vielen lieben Dank im voraus an alle Stickerinnen!!!
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Für Tom W. haben sich genügend Stickerinnen gefunden. Vielen Dank.
Bis 01.09.2009 sollen die Quadrate bei Tanni sein.
Es sind folgende Motive vergeben:
- Motiv kommt noch
- Janosch-Motiv
- Janosch-Bär mit Vogel und Tigerente
- Tiger von Janosch mit Flugzeug
- Motiv kommt noch
- Tiger und Tigerente
- Motiv kommt noch
- Windmühle
- Logo und Eifelturm
- 3 Ampeln
- Eifelturm, Name und Geburtsdatum
- Janosch-Motiv
Die Quadrate für Tom:
Nadine
Name: Nadine
geboren am: 01.10.1985
Mama und Papa: Angelika und Jürgen
Geschwister: Simone (22 Jahre)
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Nadines Geschichte
Als ich, im Alter von 17 Jahren mit Nadine schwanger wurde, hatte ich einen Autounfall.
Ich bin nicht selbst gefahren sondern mein Schwager.
Danach hatte ich starke Blutungen und dachte, dass ich mein Kind verliere.
Als Nadine dann ordnungsgemäß und zum Geburtstermin kam war ich erstmal happy, doch die Ärzte konnten noch nicht sagen ob der Unfall bleibende Schäden zurück ließ.
Als Nadine älter wurde, bemerkten mein Mann und ich das Nadines Motorik nicht die gewünschten Anforderungen der Kinderärzte erfüllte, dann gingen die Gänge zu den Psychologen los und Nadine wurde von einem Test in den nächsten gejagt bis zum Schluss rauskam, dass Nadine kein blödes Kind war sondern nach unserer Meinung nur faul.
Mittlerweile testeten Ärzte aus Bayreuth ihr Wissen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass Nadine eine 60gradige Behinderung hat, die evtl. mit dem Unfall zusammen hängen kann, was aber nicht mehr nachzuweisenn ist.
Die Ärzte nennen diese Behinderung nun Lernschwäche.
Selbsständig wird sie nie Geschäfte abschließen können, da jeder sie durch ihre Unwissenheit ausnutzen würde.
Nadine arbeitet heute in einem Altenheim das über die Lebenshilfe finanziert und gefördert wird.
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Motivwünsche:
Sachen von Disney,wie Cinderella,oder Tweety,oder Emily Erdbeer
Hobbys: Chatten,am PC spielen, Handarbeit (zB Stricken,häkeln)
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Bis zum 01.09.2009 muss dein Quadrat bei tanni sein!
Für Nadine haben sich genug Stickerinnen gefunden!
Dankeschön!
Bisher sind folgende Motive vergeben:
- little Princess
- Hello Kitty – Hexchen
- Herz mit Rose
- strickende Hühner
- Bärchen mit N
- ???
- Herzquadrat
- Teddy auf Schaukelpferd
- Alice im Wunderland
- Fee oder Prinzessin
- Tweety auf der Luftmatratze
- ein Mädchen mit katze im Arm
Die Quadrate für Nadine:
Tim K.
Name: Tim
geboren am: 09.04.2007
Mama und Papa: Sabine und Wolfgang
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Tim´s Geschichte
Unser Sohn Tim wurde am 09.04.2007 geboren, nach einer total normalen Schwangerschaft, wurde es dann eine sehr turbulente Zeit.
Direkt nach der Geburt hat uns die Hebamme darauf vorbereitet das etwas nicht stimmt (die Nackenfalte wäre stark ausgeprägt), da wir in der Schwangerschaft auch weitergehende Vorsorge gemacht haben und alles in Ordnung war, konnten wir das erst nicht glauben.
Als wir ihn dann im Arm hatten, war klar das etwas nicht stimmte.
Tim war viel zu ruhig und sah auch anders aus.
Zuerst haben wir es darauf geschoben, dass er ja auch 4 Wochen zu früh dran war.
Später am Abend wurde die Situation immer schlechter und Tim musste in ein anderes Krankenhaus auf die Intensivstation verlegt werden.
Die Zeit dort war sehr belastend, weil immer mal wieder neue Hiobsbotschaften kamen.
Erst fanden die Ärzte einen Herzfehler (ASD 2) dann war der Hörtest immer schlecht.
Alles in allem war die Zeit im Krankenhaus ein reiner Horror für uns alle.
Mittlerweile hat sich unser Familienleben eingespielt und wir wissen was Tim an Gepäck, neben seinem Down-Syndrom, mitbekommen hat.
Nach vielem Suchen wurde uns in der Uni-Klinik Münster geholfen und Tim auch mit Hörgeräten versorgt.
Seine Hörschwelle liegt so hoch, dass er als Gehörlos gilt.
Der Herzfehler muss mittlerweile nur noch kontrolliert werden, ist aber keine direkte Gefahr.
Der Winter ist für uns immer etwas schwieriger da Tim mit 6 Monaten Pseudo Krupp bekam und seitdem das Inhaliergerät Überstunden macht.
Aber alles das ist nicht mehrda, wenn Tim einmal lacht, dann ist die Welt wieder in Ordnung und wir sind alle glücklich.
Gruss
Sabine und Wolfgang
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Tims Quilt ist angekommen!
“Hallo Tanni,
der Quilt ist ganz ganz toll, wir hätten nicht gedacht das er so schön ist.
Wir haben uns entschieden das Tim den Quilt als Überdecke in seinem neuen Bett bekommt (wir denken so hält er länger).
ganz ganz liebe Grüsse aus Hamm”
Isabelle
Name: Isabelle
geboren am: 18.07.2008
Mama: Sabrina
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Isabelle´s Geschichte
Isabelle wurde am 18.07.2008 nach völlig unauffälliger Schwangerschaft mit 50 cm und 3290 gr geboren.
Bereits am nächsten Tag erklärte mir die Ärztin, daß der Verdacht auf das Downsyndrom besteht.
Dieser hat sich nicht bestätigt.
Stattdessen fielen aber unzählige Fehlbildungen auf und der Ärztemarathon begann.
Isabelle wurde mit einer Hornhauttrübung geboren und war dadurch 4 Wochen komplett blind.
Diese ist inzwischen zurückgegangen, aber obwohl beide Sehnerven funktionieren, ist sie laut Augenklinik auf einem Auge komplett blind und kann auch auf dem zweiten nicht gut sehen (je intensiver die Farben sind, desto wahrscheinlicher reagiert sie).
Durch ihren Herzfehler und ihre Muskelschwäche schläft Isabelle sehr viel.
Wenn sie wach ist, ist sie aber ein echter Sonnenschein.
Dank einer Genanalyse weiß ich, daß Isabelle einige Gene auf einem x-Chromosom fehlen.
Wir wissen, daß es Auswirkungen hat, aber wie genau diese sein werden, kann mir kein Arzt sagen.
Neues aus dem Mai 2009:
Nachdem im Februar ja schon Isabelles Augen wegen des grünen Stars operiert wurden, haben wir letzte Woche nun auch die OP des riesigen Nabelbruchs hinter uns gebracht.
Bis zur Herz-OP in ungefähr drei Jahren sollten wir jetzt erstmal mit den Operationen durch sein.
Isabelle hat unheimliche Fortschritte gemacht.
Sie kann sich inzwischen selbst drehen und hat eine riesige Freude daran, wenn man sie im Stand festhält.
Durch ihre Muskelschwäche kann sie sich noch nicht selber halten, aber mit ein wenig Unterstützung geht alles.
Leider wird es mit dem Sitzen, robben und krabbeln dadurch auch noch ein wenig dauern obwohl sie es immer wieder versucht und nur zu gerne können würde.
Wenn Isabelle etwas nicht schafft, bekommt sie einen richtigen Wutanfall und findet dann andere Wege um ihre Ziele zu erreichen.
Zum „Leidwesen“ meines Vaters kann Isabelle seit Kurzem auch gezielter greifen, so dass er sich regelmäßig seine Brille zurückerkämpfen muss. ![]()
Der Augenarzt hat mir gesagt, daß Isabelles Netzhaut nicht altersentsprechend ausgereift ist und man die dadurch entstehende Sehbehinderung auch nicht durch eine Brille oder eine OP ändern könnte.
Kleine und entfernte Dinge erkennt sie nicht, aber auf mich macht sie nicht den Eindruck, als würde sie sich dadurch einschränken lassen.
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Isabelles Quilt ist angekommen!
“Liebe Bella,
leider komme ich erst jetzt dazu Euch zu danken obwohl wir den Lovequilt schon am Freitag in den Händen halten durften.
Ich hatte Euch ja gebeten, den Quilt zu mir auf Arbeit zu schicken.
So stand ich nun also da, mit dem wunderschön verpackten Quilt und umringt von neugierigen Kollegen, denen ich schon von Eurem Projekt erzählt hatte. ![]()
Da ich selber auch so schrecklich neugierig war, blieb mir nichts anderes übrig als Isabelle vorzeitig gegen Mittag aus der Kita abzuholen und mit auf Arbeit zu nehmen. ![]()
Sie fand es toll.
Ich habe Isabelle dann beim Auspacken geholfen und während sie noch mit den Geschenkbändern gespielt hat, haben wir Erwachsene jedes Quadrat ausführlich betrachtet.
Sie sind alle so unterschiedlich und jedes ist für sich einfach perfekt. Ich hatte mir die einzelnen Quadrate schon immer auf Eurer Internetseite angeschaut aber zusammen sind sie nochmal viel schöner.
Besonders toll fand ich auch das “Muster” des Quilt (also die Quadratumrandungen).
Dadurch wirkt er irgendwie wie in 3 D.
Das Kissen war eine ganz besondere Überraschung mit der ich nicht gerechnet hatte.
Isabelle liebt Kissen und hat es gerne, wenn man sie ihr auf den Bauch drückt und sie sich dann wieder “freikämpfen” muss.
Kurz vor Feierabend ist sie dann sogar auf dem Quilt, neben meinem Schreibtisch eingeschlafen.
Abends bei meinen Eltern habe ich versucht ein paar gute Fotos von Isabelle mit dem gesamten Quilt für Euch zu machen.
Leider konnte ich meine Tochter aber nicht davon überzeugen lange genug sitzenzubleiben um wirklich alle Quadrate mit aufs Bild zu bekommen.
Ich schicke Euch bessere Fotos sobald ich sie davon überzeugen kann.
Auch wenn Isabelle nicht sagen kann, daß ihr der Quilt und das Kissen gefallen, kann man hoffentlich auf den Bildern erkennen, daß es so ist.
Ich kann Euch gar nicht genug dafür danken.
Für mich bedeutet dieser Quilt sehr viel.
Über die Karten der Stickerinnen und von Agnes habe ich mich sehr gefreut.
Ich werde sie aufheben, vielleicht kann Isabelle sie ja irgendwann mal selber lesen.
Isabelle macht Fortschritte, die ihr viele Ärzte und Therapeuten nicht zugetraut hätten.
Sie krabbelt inzwischen, kann sich alleine hinsetzen und läuft auch an Möbeln entlang.
Ich bin sehr stolz auf sie und freue mich über jeden Entwicklungsschritt.
Ute hatte geschrieben, daß Isabelle eine Kämpferin zu sein scheint.
Sie hatte damit absolut recht und ich glaube, daß sie noch viele Überraschungen für mich bereit hält.
Ich hoffe ihr könnt noch vielen Kindern und ihren Familien eine Freude machen.
Vielen Dank noch einmal und liebe Grüße
Sabrina und Isabelle”
















