Lara Mailin
Name: Lara Mailin
geboren am: 28.11.2006
Mama und Papa: Patricia und Etienne
Geschwister: Lucas Maurice (4 Jahre)
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Lara Mailins Geschichte
Nachdem unser erstes Kind, Lucas Maurice, 1 Jahr alt wurde, stellte ich die zweite Schwangerschaft im März/April fest.
Wir freuten uns riesig, das es auf Anhieb geklappt hat und ich genoss die Schwangerschaft zunächst.
Als ich es dann so richtig realisiert habe, das ich schwanger bin, machte ich mir ständig einen Kopf drum, wie die Geburt wohl diesmal wird.
Ich träumte ständig von der uns bevorstandenen Geburt und bekam regelrecht Schweißausbrüche Nachts.
Letztendlich wollte ich mir die Option nach einem Wunsch-Kaiserschnitt freihalten.
Ich wollte nicht wieder so lange in den Wehen liegen, evtl. wieder mit einem Blasensprung.
Ich hatte Angst, das es wieder so wird und auch das zweite Kind Probleme hat.
Ich hatte die ganze Zeit über so ein komisches Gefühl, ich ahnte, das es wieder passiert…
Ich bekam in der 28. SSW eine Schwangerschaftsdiabetes, die ich aber mit „Diät“ gut in den Griff bekam…
Dann kam der 28.11.06.
Mein Mann ist schon längst zur Arbeit gegangen.
Lucas und ich schliefen noch, bis Lucas um 8.15 Uhr wach wurde und nach seiner Milch verlangte.
Ich ging also schnell auf Toilette und dann in die Küche, um Lucas seine Flasche fertig zu machen.
Dann schnell zurück ins Schlafzimmer, wo schon lautstark „Mama“ gerufen wurde.
Ich hob Lucas aus seinem Bett, damit er neben mir in unserem Bett seine Flasche trinken kann, und da passierte es …
Wieder ein Blasensprung… diesmal in der 36+5. SSW.
Ich war fertig mit den Nerven.
In diesem Moment kamen alle Erinnerungen an Lucas Geburt wieder, die auch mit einem Blasensprung begann.
Ich konnte meinen Mann nicht erreichen, so zog ich erst mal Lucas an und versuchte meine Eltern zu erreichen.
Irgendjemand musste zu dem Kleinen kommen.
20 Minuten später erreichte ich meinen Mann, der glaubte mir nicht, das ich schon wieder einen Blasensprung hatte.
Mehrmals musste ich ihm sagen, er soll sich auf den Weg machen.
Ich hatte bereits Wehen…
Im Krankenhaus angekommen gegen 9.20 Uhr…während ich Wehen veratme ist mein Muttermund bereits 2 cm offen.
Ich wusste nicht wohin mit mir, ich wünschte damals, es wäre schon alles vorbei.
Meine Wehen wurden stärker, Muttermund ging weiter auf, und ich bekam langsam Panik.
Es kamen alle Gefühle wieder, das Erlebnis damals hat mir so zugesetzt, das ich total verklemmt war und nicht locker lassen konnte.
Die Hebamme machte dann erst mal ein CTG dran und wollte wissen, ob ich denn wirklich den Kaiserschnitt will. – Ja, ich will.
Ich habe alles mit meinem Arzt haargenau durchgesprochen, ich will keine Komplikationen, ich will keine Angst mehr haben, ich will nicht, das etwas mit dem Kind ist…
Dann bekomme ich Wehenhemmer und muss warten, bis OP frei wird.
Dann kommt die Hebamme… es ist genau die gleiche, wie bei meinem Sohn.
Sie erkennt uns wieder und wir unterhalten uns.
Sie macht mir Mut, das diesmal alles besser wird und meine Tochter bestimmt bei mir bleibt.
Dann geht es los.
Ich bin wieder alleine, mein Mann darf nicht mit rein in OP… ich bin ja nicht geplant gewesen für heute, zu wenig Ärzte da… ich schaue auf den Sekundenzeiger… um 15.02 Uhr weint SIE.
Ja, ein Mädchen…
Die Hebamme zeigt sie mir kurz und geht dann mit ihr raus, nachdem ich ihr den Namen genannt habe.
Sie gehen in den Kreissaal, ich werde wieder zugenäht… dauert diesmal etwas länger.
Danach werde auch ich in den Kreissaal gefahren.. und bekomme meine Kleine nur kurz auf den Arm, denn es geht ihr nicht gut.
Ich sah, das es ihr nicht gut ging.
Sie gab komische Geräusche von sich.
Lara Mailin – 51 cm groß,
Gewicht: 3450g und Kopfumfang 36,5cm –
Uhrzeit: 15:02 Uhr am 28.11.06.
Dann die schlechte Nachricht … sie wird verlegt in das Kinderkrankenhaus auf die Intensivstation, Notarzt ist schon unterwegs.
Sie atmet sehr schlecht, und röchelt, sie bekommen das Fruchtwasser nicht aus der Lunge.
Ich breche echt zusammen, kann nur noch weinen… wieso passiert mir schon wieder so was?
Dann wird sie mir wieder weggenommen…
Später erfahre ich, das ihre Lungenflügel zusammen gefallen sind, und das es ihr gar nicht gut ging, sie musste intubiert werden.
…bin am Boden zerstört.
Die Hebamme versucht zu trösten… so was hatten sie noch nie, das zweimal hintereinander so was passiert.
Sie ist auch ratlos und kann es nicht verstehen.
Die Ärztin der Intensivstation des Kinderkrankenhauses rief mich Abends noch an… aber ich war so benommen, das ich nicht alles verstand, bzw. so durcheinander, das ich mich nicht auf ihre Worte konzentrieren konnte.
Jedenfalls haben sie Lara die Lungen aufgeblasen, in der Hoffnung, die Luft drückt das Fruchtwasser ins Gewebe raus… hat nur bedingt geholfen.
Mache mir noch den ganzen Abend Gedanken…
Am Donnerstag, 2 Tage nach ihrer Geburt, kann ich zu ihr fahren… alles wie bei Lucas damals… trauriger Anblick.
Ich sehe, wie sie im Inkubator gefüttert wird, die arme verschluckt sich ständig, ihre Sättigung fällt…immer wieder piept der Monitor.
3 Tage nach dem Kaiserschnitt gehe ich auf eigenen Wunsch aus der Geburtsklinik.
Es bringt mir ja nichts, wenn mein Mann mich ständig von dort abholen muss, um mich zu meiner Tochter zu bringen und ich dann wieder zurück muss.
Wieder eine Berg und Tal Fahrt der Gefühle.
Nebenbei muss Lucas versorgt werden.
Er darf nicht mit auf die Intensivstation.
Ich verbringe dort meist den ganzen Tag, mein Mann bleibt zu Hause bei Lucas.
Lara trinkt nicht gut, sie kann Atmung/Saugen und Schlucken nicht koordinieren, immer wieder verschluckt sie sich heftig.
Die Ärzte entschließen sich für eine Magensonde für die ersten Tage.
Wie bereits im Bericht meines Sohnes erwähnt, hatte ich die Patientenakte eingefordert, dort steht:
Hebamme stellt Verdacht auf das Amnioninfektionssyndrom, welches ich bei Lucas schon hatte.
Placenta wird erneut zur Histologie gebracht.
Fruchtwasser unklar, riecht.
Im Krankenhausbericht steht vermerkt:
Primäre RE- Sectio auf Wunsch der Patientin. Vorz. Blasensprung, behandelte Gestationsdiabetes.
Außerdem steht dort noch:
Bei der oben genannten Patientin war eine Re-Sectio vereinbart worden.
Die Patientin kommt entsprechend früher mit Fruchtwasserabgang, so das der Eingriff ebenfalls früher durchgeführt werden muss.
Patientin muss überwacht werden, aufgrund der Vorgeschichte.
Lebensfrisches Neugeborenes aus Schädellage.
~ Atemanpassungsstörungen, unzureichende Atemarbeit, stöhnen
~ 15:20 Uhr – Kind stöhnt auffällig laut à Wärmebett
~ Sättigung fällt
~ BZ Kontrolle – B6 oder BG (kann es nicht richtig lesen) zu wenig Blut
~ 15:50 Uhr Kinderarzt anwesend
~ Apgar: 7/8/10
~ Absaugen: Rachen, Magen
~ 16:10 Uhr Kind wird verlegt
Lara liegt ebenfalls knapp 4 Wochen auf der Intensivstation, bis die Atmung selbstständig klappt.
Pünktlich zu Weihnachten konnten wir sie mit nach Hause nehmen.
In dieser Zeit schafften wir es dann auch, das sie gut aus dem Fläschchen trank.
Zu Hause angekommen mussten wir sie jeden Tag wiegen und die Hebamme kam täglich.
Nach der ersten Woche zu Hause beschlossen wir, also meine Hebi und ich, es doch noch einmal mit dem Stillen zu versuchen.
Es dauerte ein paar Tage, bis es klappte…. Ich war überglücklich.
Ich stillte Lara die folgenden 14 Monate.
In ihren ersten Lebensmonaten hatte sie oft Bronchitis und andere Atemwegserkrankungen.
Dann ist es vorerst ruhig bei uns geworden.
Beikostbeginn (feste Nahrung) mit 12 Monaten klappte bei ihr prima.
Bis dahin wollte sie aber nur die Brust und abends ihren Brei.
Mit 10 Monaten krabbelte Lara allerdings immer noch nicht, stattdessen setzte sie sich hin und fing „Poporutschen“ an.
Oft legte ich sie dann wieder auf den Bauch.
Es hat nicht genützt, sie saß schneller wieder auf dem Popo, als ich schauen konnte. (Bild 4).
Ich ließ sie, ich konnte es eh nicht verhindern.
Wir hatten die Hoffnung, das sie bald das Laufen für sich entdeckt.
Es blieb bei der Hoffnung.
Mit 12 Monaten bekamen wir Krankengymnastik.
Lara schrie, sobald wir nur zur Tür rein kamen.
Durch dieses Poporutschen hatte sie eine „einseitige“ Stellung angenommen.
Das linke Bein war immer angewinkelt, das andere immer mehr aufgestellt.
Dadurch wurde das Becken auch schief.
Ein Bein zum „schieben“, das andere Bein zum „ziehen“…
Wir mussten sie zum krabbeln animieren (Bild 5), damit sie da irgendwie aus der Geschichte mit dem Poporutschen raus kam.
Sie konnte einfach nicht krabbeln.
Ihr fehlte dazu die Über-Kreuz-Koordination.
Stand sie im Vierfüßlerstand und wir stießen sie leicht nach vorn, fiel sie auf’s Gesicht.
Sie hatte keine Ahnung, wie sie die Arme zum krabbeln bewegen sollte.
Wir waren wirklich schon am Rand der Verzweiflung.
Sie bekam dann Schuhe.
Ihr linker Fuß hatte sich verformt.
Durch das ständige angewinkelte Bein, bekam er ne „rundliche“ Form. Wie eine Banane.
Die einzige Lösung war: Laufen lernen.
Dann würde sich das alles von selber geben.
Es dauerte noch lange, aber die Krankengymnastik zeigte Erfolg.
Im März, konnte sie Stehen.
Sie zog sich hoch.
JUHU!
Zu dem Zeitpunkt war sie 16 Monate alt.
Und mit 18 Monaten, es war im Mai, machte sie einfach so ihre ersten Schritte, als hätte sie nie was anderes gemacht.
Das Krabbeln fällt ihr heute noch schwer.
Sie kann es, aber nur ganz langsam.
Macht sie es konzentriert, dann klappt es auch.
Manchmal sehe ich, wie sie noch Poporutscht, wenn die beiden im Kinderzimmer auf dem Boden spielen.
Lucas krabbelt hin, wenn er etwas holen will… sie rutscht hin… aber dann steht sie wieder auf J
Lara ist jetzt 2 Jahre und 3 Monate alt.
Auch sie hat öfter Atemwegsinfekte.
Wir hoffen einfach, das sich das irgendwann „verwächst“.
Wir als Eltern hätten uns nie träumen lassen, so was bei beiden Kindern erleben zu müssen, umso mehr sind wir glücklich über jeden „gesunden“ Tag… und hoffen, das uns nicht wieder ein paar Steine in den Weg rollen…
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AKTUELLES VON LARA (Mai 2010)
Der letzte Stand war, das sie ja dann zu laufen anfing.
Eigentlich entwickelte sie sich normal, bis nach und nach mehr Kleinigkeiten dazu kamen, auf die wir keine Antwort hatten.
Es fing damit an, das sie alle Schaukeln verweigerte … ich setzte sie mit ca. 20 Monaten auf eine.
Sie fing total an zu zittern und verkrampfte.
Ich dachte, sie hat eben Angst und wir ließen es gut sein.
Ich setzte sie auf keine mehr, es sei denn, sie wollte es.
Aber dann wieder das gleiche Spiel.
Nach und nach kam eben mehr dazu.
Sie wollte auf den Spielplatz, aber nichts wollte sie spielen …
Dann ging sie auf das Trampolin.
Jedes Kind springt, freut sich … Lara nicht.
Kaum stand sie drauf, schrie sie, zitterte sie, bekam solche Panik, das ich sie kaum beruhigen konnte.
Selbstverständlich mieden wir diesen Spielplatz dann erstmal, denn sie hörte nicht auf, davon zu reden, das sie da nicht mehr hin will und Angst hat.
Nach und nach kam mehr dazu, sie machte nichts mehr, was anderen Kindern Spaß machte…
Wir wußten dann auch nicht weiter und dachten, sie ist eben ein ängstliches Kind.
Wir haben sie dann in Ruhe gelassen und sind nur auf ihre Wünsche eingegangen.
Natürlich haben wir sie gelobt, wenn doch mal was klappte und immer wieder ermutigt, es mit Hilfe zu versuchen, aber sie verweigerte fast alles.
Später fingen andere Sachen an … sie geht z.B. keine Treppen alleine hoch/runter, die sie nicht kennt.
Sie klettert nicht, um ein Klettergerüst wird ein Bogen gemacht.
Liegt sie auf dem Rücken, kann sie sich nicht selbstständig hinsetzten. Sie rollt sich erstmal auf den Bauch, und kommt so zum sitzen/stehen.
Spielen wir mit ihr Knie – Spiele, z.B.: „So reiten die Herren, so reiten die Damen, so reitet der Bauer, so reitet der Koch .. und fällt ins Loch“, wieder die verkrampfte Haltung und totale Panik, wenn sie quasi ins Loch „fällt“ …
Sie läuft über keine Hängebrücken/Seile.
Man darf sie auch nie über Kopf machen, Lucas hingegen kann nicht genug davon bekommen, wenn er mal kopfüber an Papa hängt.
Irgendwann im Gespräch zwischen meinem Mann und mir, kamen wir da drauf, das sie nur dann Angst hat, wenn sie etwas selber nicht kontollieren oder steuern kann.
Alles, was sie in Bewegung bringt, bzw. sie steuert, lehnt sie ab.
(Die Schaukel, schaukelt sie. Das Trampolin wippt sie. Der rote Kegel dreht sie. Beim Knie-Spiel, lassen wir sie fallen – auch wenn wir sie dabei eigentlich halten.)
Vor paar Monaten war ich dann beim Kinderarzt.
Er untersuchte sie nochmal gründlich … alles wurde durchgekaut.
Sie kann balancieren, sie kann auf einem Bein stehen, krabbeln geht jetzt auch, sie kann Dreieck/Kreis/Quadrat nachmalen, sie erkennt alle Zahlen und kann sie benennen, sie ist von der Sprache sehr weit, sie kann ihren Namen schreiben, Wachstum ok, Körperhaltung ok … sie finden nichts auffälliges an ihr.
Ich bestand dann auf Ergotherapie … und dann bekam ich auch endlich das Rezept dafür!
Der Ergotherapeut machte sich dann in den ersten Behandlungsstunden erstmal ein Bild von ihr, ihrer Entwicklung und den Ängsten, die ich ansprach.
Lara bekommt seit ein paar Monaten nun eine sensomotorische/ perzeptive Behandlung.
Das bedeutet: (hab ich im Internet rausgesucht)
Eine sensomotorisch/ perzeptive Bahndlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der sensomotorischen und perzeptiven Funktionen mit den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen. Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum / zur:
~ Desensibilisierung bzw. Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen
~ Koordination, Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen
~ Verbesserung der Körperwahrnehmung
~ Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster und Bahnung normaler Bewegungen
~ Stabilisierung sensomotorischer und perzeptiver Funktionen mit Verbesserung der Gleichgewichtsfunktion
~ Kompensation eingeschränkter praktischer Möglichkeiten durch Verbesserung der kognitiven Funktionen, Erlernen von Ersatzfunktionen
~ Entwicklung und Verbesserung im situationsgerechten Verhalten und der zwischenmenschlichen Beziehung
~ Erlangen der Grundarbeitsfähigkeiten
~ Verbesserung der Mund- und Essmotorik
~ Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbeziehung technischer Hilfen
Also man kann sagen, Lara hat:
~ Störungen in der Körperhaltung und Körperbewegung
~ Störungen im Körpererleben und in der Körperwahrnehmung
~ Schwierigkeiten im Gleichgewicht und in der Koordination von Bewegungsabläufen
~ Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen
~ Störungen in der Sinneswahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
Hauptsächlich fehlt ihr die Körperspannung in der Körpermitte.
Sie kann sich also gar nicht auf der Schaukel halten, weil sie die Bewegung die dadurch entsteht nicht koordinieren kann.
Außerdem kann sie die Reize, die dabei alle auf sie einprallen nicht zuordnen.
So ist es auch mit den anderen Sachen.
Gleichgewicht ist so lala…wir fahren regelmäßig Laufrad, Roller und balancieren. Sie wird immer sicherer, und das ist schon mal ein Erfolg.
Laut unserem Therapeuten kann sie auch nicht einfach unwichtige Reize „ausschalten“.
Wenn wir uns z.B. unterhalten, blenden wir die tickende Uhr im Hintergrund aus und hören sie dann auch nicht mehr.
Wir sind in unser Gespräch vertieft …
Erst wenn ich sage, „hörst du die Uhr…“ nehmen wir sie wieder wahr.
Lara nimmt diese unwichtigen Reize wohl ständig wahr.
Sie kann sie irgendwie nicht unterscheiden und ausblenden.
Aber wir haben schon Erfolg, vor ein paar Wochen wollte sie von sich aus schaukeln, habe sie leicht gewippt und sie ist ruhig sitzen geblieben.
Sie wird es allerdings für immer beibehalten.
(Edit: Hab ich ganz vergessen…dazu kommt noch, das sie einerseits ein Kuschelkind ist, und andererseits nicht immer angefasst werden möchte. An manchen Körperstellen, gar nicht. Sie lässt sich auch nicht von allen anfassen und vieles ist ihr dann unangenehm.)
Wir wissen nicht, woher es kommt … vielleicht durch die Popo-Rutsch-Geschichte … vielleicht schon früher.
Man kann es nicht sagen.
Im Sommer kommt sie nun in den Kindergarten und das könnte evtl. einen weiteren kleinen Erfolg für sie bedeuten … wenn sie von den anderen Kindern „mitgezogen“ wird und selbstsicherer wird.
Aber der Schuß könnte auch nach hinten losgehen, wenn sie eben zu irgendwas gedrängt wird, was sie nicht kann/will.
Wir hatten bereits ein Gespräch mit dem Kindergarten, das sie auf keinen Fall etwas gegen ihren Willen machen muss, z.B. beim Kinderturnen.
So, zum anderen ist da noch die Lungengeschichte.
Momentan inhalieren wir wieder mit kortisonhaltigen Medikamenten.
Die Bronchien sind komplett zu und sie bekommt schwer Luft.
Sie kann keine 5 Schritte laufen, und schon hat sie Hustenanfälle. Jetzt zur Pollenzeit ist es besonders schlimm, aber das bekommen wir schon hin.
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Lara Mailins Quilt ist angekommen!
“Hallo ihr lieben,
gestern kamen unsere Decken und wir waren hin und weg.
SUPER WUNDERSCHÖN!
Natürlich sind die Kinder zur Tür gerannt, als der Postbote geklingelt hat :d und dann ging es auch schon an’s Auspacken … fast!
Erstmal Tisch wegschieben und ein Foto für euch machen … es wurde gemeinsam ausgepackt … dann hatte endlich jeder sein eigenes zum Auspacken.
Dank der Farben gut erkennbar.
Lucas war schneller.
Und mußte sie gleich komplett anschauen …
Er hat sich gar nicht so richtig getraut …
Lara war auch skeptisch, erstmal gucken …
Dann wurden noch mehr Fotos gemacht …
“dürfen wir die Decken wirklich auf den Boden legen?” JA!
Danach wurden die Decken auch getauscht … jeder wollte mal auf der anderen kuscheln …
Zum Schluß haben wir uns alle auf’s Sofa gekuschelt und haben uns eure Briefe und Karten angeschaut und vorgelesen.
Bei den einen liefen Tränen, bei den anderen mußten wir lachen.
Ihr seid wirklich so toll, wir wissen gar nicht, wie man da DANKE sagen soll…
Ins Bett müssen sie ab jetzt auch mit…
Die Kinder wollten auch DANKE sagen:
”