Nico Alexander
Name: Nico Alexander
geboren am: 10.08.2007
Mama und Papa:
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Nico Alexanders Geschichte
Ich möchte mich hier kurz vorstellen.
Mein Name ist Nico Alexander.
Am Freitag, den 10. August 2007, wurde mir auf gewaltsame Weise meine kuschelige und weiche Einzimmerwohnung, die so gemütlich eingerichtet war, um 10.59 Uhr gekündigt.
Ich wog bei meinem Rausschmiss (Notkaiserschnitt) ganze 2240g und war 47cm klein.
Groß kann man ja bei dieser Größe nicht gerade sagen.
Meine Mama wußte bis zur 12ten Schwangerschaftswoche nichts von mir.
Ich hatte mich bis dahin in der hintersten Ecke versteckt.
Aber irgendetwas ist meiner Mama dann wohl doch komisch vorgekommen, denn in der 12ten Woche machte sie etwas das nennt man Schwangerschaftstest.
In der 14ten Woche hatte sie dann einen Termin beim Arzt und der hat ihr dann gratuliert.
Tja, und nun bin ich schon seit dem 10. August da.
Aber mein Papa durfte bei meinem Rauswurf nicht mit dabei sein, und meine Oma wollte eigentlich auch da sein, aber das ging alles ganz plötzlich.
Mir blieb nämlich langsam die Luft weg und zu essen bekam ich auch nicht mehr richtig (die Plazenta hatte angefangen sich abzulösen und das Fruchtwasser sah aus wie Erbsensuppe).
Ich habe meine Mama nur ganz kurz gesehen und Papa hatte mich garnicht auf dem Arm, denn ungefähr eine Stunde nach meiner Geburt bin ich dann in die Uniklinik nach Lübeck gekommen, weil ich unterzuckert war.
Es hieß, dass ich am Montag wieder zu meiner Mama kommen würde, aber dann bekam ich einen Rückfall mit meinem Zucker und bekam auch noch die Neugeborenengelbsucht.
Dann hieß es, dass meine Mama mich am Mittwoch wiederbekommen sollte, wurde aber auch nichts draus.
Dann hieß es am Donnerstag, wieder nichts, denn in der Klinik wollten sie sie wohl unbedingt kennenlernen, denn sie sollte nun auch nach Lübeck kommen.
Ich galt als ein schwieriges Kind, denn ich habe die ganze Zeit nach meiner Mama gerufen.
Als sie dann endlich da war, bin ich dann auch gleich ganz still gewesen und die Schwestern meinten so hätten sie mich noch nicht gesehen.
Ich wollte ja auch nur meine Mama da haben.
Am Montag, durften wir dann endlich nach Hause.
Als wir dann endlich zu Hause waren, war auch alles ganz toll.
Bis es am Dienstag morgen bei uns klingelte und meine Oma mit Tränen in der Tür stand und sagte, dass mein Opa Haare (Tante Jenny, 5J., nennt ihn immer so) im Sterben liegt.
Wir hatten uns nicht mal gesehen, denn wir lagen beide zur gleichen Zeit im Krankenhaus.
Dann fing es an, dass ich mich immer etwas steif gemacht habe und auch manchmal ganz doll geweint habe.
Meine Mama konnte sich das nicht erklären und auch der Kinderarzt wußte nicht warum.
Beide meinten, dass es diese Dreimonatskoliken waren, die mir zu schaffen machten.
Jetzt meint meine Mama, dass es einen anderen Grund dafür gegeben haben könnte, denn ich fing plötzlich an mich zu verkrampfen.
Ich riss die Arme hoch, und machte mich kugelrund.
Am 23. Januar wurden wir dann wieder in Lübeck in der Uniklinik vorgestellt und dort sagte man meiner Mama dann, dass ich eine seltene Form der Babyepilepsie habe.
Die nennt sich BNS (Blitz-Nick-Salaam) Epilepsie.
Sie soll wohl heilbar sein, aber es ist ein ungewisses Ende wie ich mich weiter entwickle.
Bis jetzt haben wir an mir noch keine negativen Veränderungen festgestellt, nur positive, aber die Ãrzte meinten, sie könnten noch keine Prognose stellen, da bei mir auch noch festgestellt worden ist, dass meine linke Hirnwasserkammer etwas kleiner ist als die rechte und ich habe noch 3 Zysten an den Hirnwasserkammern, die sich aber noch zurückbilden können.
Aber meine Eltern sind ganz positiv eingestellt.
Sie lassen sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen und denken ganz optimistisch, denn mein Onkel war auch in Lübeck als Baby und bei dem hieß es, dass er hochgradig behindert sein würde, sein Leben lang auf Hilfe angewiesen und er ist nun 18 Jahre alt und hat sich zu einem ganz normalen jungen Mann entwickelt.
Also meine Geschichte ist wohl etwas länger als kurz, aber ich hoffe sie gefällt euch.
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Motivwünsche:
Nun aber zu meinen Quilt – Stick – Bilder wünschen.
Da ich, so klein ich auch bin, mächtig auf Lightning McQueen aus dem Film Cars stehe, wünsche ich mir natürlich den und Hook den Abschlepper.
Ich wünsche mir auch einen Schutzengel der meinen Opa Haare (graue Haare und einen grau-schwarzen runden Bart um den Mund, deshalb Opa Haare) darstellt, da er mich selber ja nicht mehr beschützen kann.
Genauso würde ich mich auch über Tigger, Puuh und Iaah freuen und über den Mustang Spirit aus dem gleichnamigen Film.
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