Sticken für ein Kinderlächeln

Mary

Name: Mary

geboren am: 01.08.1999

Geschwister: Silke (30), Sarina (26), Sandy (25), Sascha (23), Svenja (23)

Mary’s Geschichte

Ich brauche bitte Eure schnellen Nadeln!
Es geht hier um ein Mädchen namens Mary, die einen Gehirntumor hat. Monika hat auf der Rehacare die Mama und auch Mary kennengelernt, die sich wohl sehr über eine Decke freuen würde.
Leider ist Mary gerade wieder im KH und ihre Schwester/Tante hat mit mir Kontakt aufgenommen, aber lest selbst:

Noch einmal zu Mary aktueller Situation.

Marys Zustand hatte sich so arg verschlechtert, so dass Sie operiert werden musste.
Ein Teil der Gehirntumore ist nun entfernt und sie liegt auf der Intensiv.
Sie ist inzwischen außer Lebensgefahr, jedoch bestehen noch einige Komplikationen . . .
Wir wissen nicht, wann Sie einigermaßen fit ist.
Reha steht irgendwann auch erst einmal an.

Wenn Ihr Zeit habt, könnt ihr Mary ja eine Decke machen!?
Sie würde sich sehr darüber freuen und ich würde Sie damit überraschen . . .

Monikas Eindruck bei der RehaCare:
“Sie hat einen Hirntumor, der auch den Balken befallen hat.
Dieser Tumor ist deshalb nicht operabel und kann auch nicht mit Chemo-Therapie bekämpft werden.
Außerdem leidet Mary an Neurofibromatose.

Morgens habe ich als erste mit der Mutter von Mary gesprochen, später kam auch Mary dazu und war ganz begeistert, als sie hörte, dass sie so einen schönen Quilt wie auf den Fotos bekommen sollte.
Abends kurz vor Ende der Messe sah ich Mary und ihre Mutter noch einmal:
Mary hatte ihre Tante im Schlepptau und musste der unbedingt noch unsere Quilts zeigen, weil sie doch auch so etwas Schönes bekommen soll.

Ich hätte heulen können vor Freude über die Begeisterung dieses Mädchens.”

Mary’s Quilt ist angekommen!

“Hiermit möchte ich Ihnen endlich schreiben, dass Mary Ihr Paket inzwischen wohlbehalten erhalten und geöffnet hat.

Sie können sich nicht vorstellen wie sehr sich Mary über den Inhalt gefreut hat.
Es war herrlich mit anzusehen und ich hoffe, dass die mitgeschickten Bilder eine Spur davon wiedergeben können.
Die Decke und das Kopfkissen sind jetzt Marys ständige Begleiter.
Das heißt, die Sachen sind mit ihrem Kuschelteddy nicht nur jeden Abend in ihrem Bett zu finden, sondern mussten auch zu einem weiteren Krankenhausaufenthalt mit und das wird nicht unser letzter gewesen sein.

Ich möchte Ihnen im Namen von Mary und allen anderen aus tiefstem Herzen für die superschöne Decke, das tolle Kopfkissen und die zahlreichen Briefe bedanken, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten.
Vielleicht sind Sie ja wieder auf der nächsten REHA-Messe zu finden. Wenn Marys Gesundheitszustand es erlaubt, werden wir Sie auf alle Fälle aufsuchen.

Mary kann zwar nicht mehr sprechen, aber ihr Strahlen und ihre Lebensfreude sind unübersehbar. Sie hat ihre Herzlichkeit trotz der schweren Zeit nicht verloren.

Es grüßt Sie nun lieb und alle anderen Damen, die Mary beschenkt und geschrieben haben, in großer Dankbarkeit Ursula mit Mary”, t



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